TDC003 Sprache die klingt wie Holländisch und alkoholischer Salat

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Nach dreimonatiger Pause, bedingt durch meinen neuen Job, Krankheiten und kurzfristige Unpässlichkeiten ist sie endlich hier, die neue Folge!

Janina ist als Germanistin eine Zierde ihrer Zunft. Ich als Sprachnazi habe mir ihre Kenntnisse zunutze gemacht und ausgiebig mit ihr über Sprachgeschichte geklönt. Dazu gab es Pimms No1 Cup, ein stark obsthaltiger Cocktail, der eigentlich eher im Sommer getrunken wird. Draußen herrscht zwar seit Wochen das absolute Gegenteil von Sommer, wo jetzt aber der Frühling zumindest kalendarisch angefangen hat muss man sich die entsprechenden Gefühle eben herbeitrinken.
Wer u.a. noch nie das Nibelungenlied im mittelhochdeutschen “Original” gehört hat bekommt hier die Chance dazu. (Keine Bange, nicht alle 2400 Strophen.)

 

Falls ihr noch Ergänzungen habt, gern in die Kommentare damit.

Und vielen Dank noch fürs fortgesetzte Interesse! Es freut mich zu sehen, dass der Downloadcounter selten so richtig still steht.

Links zur Sendung

Peter Bichsel: Ein Tisch ist ein Tisch
Genitivdiskussion zwischen Tim Pritlove und Holger Klein, ab etwa 11:50 Minuten
Der Zwiebelfisch bei der Wikipedia
Zwiebelfisch über “Sinn machen”
1337 Kultur über Literatur
Outrosong: Kain – Loco (CC BY-NC-ND)

Errata:

Tim Pritlove macht nicht die Fanboys, sondern Mobile Macs.

Hier unten steht außerdem mein Hut, ich freue mich über jeden Flattrklick.

5 Gedanken zu „TDC003 Sprache die klingt wie Holländisch und alkoholischer Salat

  1. In Bezug auf Sinn machen möchte ich Dein Augenmerk mal auf Anatol Stefanowitsch lenken, der eine Serie auf seinem Sprachblog zum Thema “Sinn machen” verfasst hat. Eine sehr fundierte alternative Meinung zu Herrn Sick, den er als Sprachwissenschaftler recht oft kritisiert.

    Diese Folge hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, wenngleich Janina ihre Probleme hatte Dir die Semiotik zu erläutern. 😀 Dabei fand ich Ihre Begriffserklärung gut. Das sei dem Cocktail geschuldet.

    • Hey, super, vielen Dank für den Link! Stefanowitsch kenne ich und lese ihn auch unregelmäßig. Die Schwierigkeiten, die er mit Sick hat, sind mir ebenfalls geläufig und ich verstehe ihn auch gut.
      Meine Probleme mit dem “Sinn machen” müsste ich schon in der Episode geäußert haben. Vielleicht hat es aber auch einfach damit zu tun, dass die Leute, die in meinem Umfeld so sprechen, das in irgendwelchen mir unsympathischen Zusammenhängen tun.
      Wie auch immer, so ganz abstellen kann ich das leider nicht, dass sich mir da die Fußnägel hochklappen. 😉

      • Ging mir genau so, weil ich Sicks erstes Buch gelesen habe. Stefanowitsch hat mich mit der Serie allerdings mürbe gemacht, so dass ich jedem Sinn machen gönne, mir auch. Deine Meinung kam recht klar rüber, allerdings haben mich die Zahlen der Nutzung von Sinn Machen stutzig gemacht, da es doch recht lange schon genutzt wird. Janina hat Dir an dieser Stelle auch den Standpunkt vertreten, dass Sprachentwicklung unaufhaltsam ist, was oft schade ist.

  2. Hallo,

    bin erst jetzt auf den Todescast aufmerksam geworden, ich habe Stimmen gehört 😉

    Ich möchte noch eins weiter gehen, den sowohl Sick als auch Stefanowitsch sind keine guten Quellen und Ratgeber, wenn es um Sprache geht. Belles Lettres ist da wesentlich fundierter, wissenschaftlicher und gleichzeitig auch weniger undogmatisch: http://www.belleslettres.eu Gibt auch zahlreiche Stellen, an denen die Arbeits- und Argumentationsweise der beiden erst genannten Personen nachvollziehbar demontiert wird.

    Viel Vergnügen
    Jan

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